Ein häufiges Thema, unabhängig von jeglicher Kultur, in jeder Gesellschaft sind die immer zuzunehmen scheinenden Konflikte zwischen Jugendlichen und Älteren. Je höher die Geschwindigkeit der Entwicklung einer Gesellschaft, desto tiefer scheint der Abgrund zwischen verschiedenen Generationen zu sein.
Im Allgemeinen sagt man in der Soziologie, dass jede Epoche den ihr Zugehörenden ihre eigene Einstellung aufdrückt und der Hauptrahmen der Gedanken und die geltenden gesellschaftlichen Konventionen überhaupt unabhängig von jedem Einzelnen gebildet werden. Dementsprechend ist die Verschiedenheit zwei aufeinander folgender Generationen unvermeidbar und nicht zu übersehen.
Wie bei allen Konflikten kann die Auseinandersetzung der zwei Generationen beziehungsweise zwischen Jugendlichen und Älteren Aussicht auf einen Kompromiss haben, indem die beiden Parteien zunächst die Sprache der anderen zu verstehen versuchen. Hier soll die Sprache das Denken heißen, wie Sprachphilosophen das meinen, wenn sie Denken ohne die Sprache unmöglich finden. Das Verstehen der Probleme der Jugendlichen von Älteren und das Sichhineinversetzen in die Lage der Älteren von Jugendlichen sind auf jeden Fall die nächsten Schritte, eine Lösung zu finden und nur das darauf basierende Gespräch kann zu einem etwaigen Kompromiss führen. Ein gutes und einfaches Beispiel dafür sind die verschiedenen Arten der Kleidung. Jugendliche leben unter anderen Bedingungen als Älteren und ihre Vorstellungen von Kleidung bilden sich unter anderen gesellschaftlichen und kulturellen Kriterien als denen, die die Auswahleinstellung von Älteren bestimmten und noch bestimmen. Wie können sie sich einigen? Die Toleranz von Älteren gegenüber der Lebensart der Jugendlichen und der Respekt von Jugendlichen gegenüber Älteren dürften die Idee eines friedlichen Zusammenlebens enthalten.
Abschließend lässt sich sagen, dass man den Unterschied zwischen Älteren und Jugendlichen anerkennen sollte, um überhaupt besser miteinander umgehen zu können. Die Fähigkeit, die Situation der anderen, und ihre psychologischen Umstände nachzuvollziehen, sind der Weg zu einer eventuell problemlosen Beziehung.
Morteza!
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