Samstag, 13. November 2010

Wehrdienst!

In der Hoffnung, dass es K1 erspart bleibt!

"Der Parlamentarische Rat schrieb schon 1949 die Möglichkeit der Kriegsdienstverweigerung in das Grundgesetz. Die Bundeswehr wurde ab dem 12. November 1955 aufgestellt und die Wehrpflicht mit dem Inkrafttreten des Wehrpflichtgesetzes vom 21. Juli 1956 eingeführt" (Wikipedia).
Im Iran wurde die Wehrpflicht 1926 durch Reza Schah Pahlavi, Begründer der Pahlavi Dynastie, eingeführt. Es lässt sich, werfen wir einen Blick auf die Geschichte der Wehrpflicht, sagen, dass je zivilisierter eine Gesellschaft wurde, desto mehr Gedanken musste man sich über das Bürgertum und die dazu gehörenden Leistungen machen. Als die Zeit der Clane abgelaufen war und langsam die Vorstellung eines einheitlichen Landes auftrat, dürfte man auf die Idee einer Gruppe von Verteidigern eines Landes gekommen sein, die nicht aus den einem Fürsten oder einem anderen Adeligen Angehörigen, sondern den Mitgliedern einer modernen Gesellschaft bestehen sollten. Genau hier kann man über Vorteile der allgemeinen Wehrpflicht sprechen. Indessen der Staat die Leute unterstützt, indem er garantiert, dass die Gesetze eingehalten werden und die Leute untereinander friedlich leben können, soll sich jeder Bürger durch sein Engagement erkenntlich zeigen und mit einer Gegenleistung revanchieren.
Ist das alles oder gibt es Schattenseiten? In manchen Fällen wird der Wehrdienst zu einer Zeitverschwendung. Wenn man Maschinenbau studiert hat und für eine Weile etwas machen muss, das mit seinem Fach nichts zu tun hat, verliert man, die seelischen Belastungen einmal außer Acht gelassen, mögliche Karrierechancen und erleidet schwere finanzielle Einbußen.
Um den Problemen beizukommen, und zwar Verteidigung der Heimat und Gegenleistung der Bürger, finde ich manche Alternativen zur allgemeinen Wehrpflicht sinnvoll, z.B. Berufsarmeen, damit in einem vermutlich kommenden Krieg mindestens eine spezielle Gruppe vorbereitet ist, und Zivildienst, damit die Leute ihren Eigenschaften entsprechende Aufgaben finden und zugleich einschlägige Erfahrungen sammeln können. So finden sich in einer Armee oder einem Truppenverband nur diejenigen ein, die den Bedarf eines Landes in dieser Hinsicht decken.

5 Kommentare:

  1. Ich hoffe, dass deinen Wunsch erfüllt wird ;)
    Als ich deinen Text gelesen habe, hatte ich das Gefühl, dass ich einen in einer deutschen Zeitung veröffentlichten Artikel lese!
    Inhaltlich und stilistisch sehr schön!

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  2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  3. Vielen Dank für dein Kompliment. Ich hoffe, dass auch deine Hoffnung sich erfüllt ;) !

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  4. Ich bin ganz und völlig mit K1 einverstanden !! :-D

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  5. Mensch! Was für einen schönen Text! Danke, dass du ihn mit uns geteilt hast.

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