Die Architektur dieses von Kamran Diba entworfenen Museums ist stark beeinflusst von Tradition, Modernität und philosophischem Gedankengut. Das Museum besteht aus acht Galerien, die die Besucher kreisförmig durch die Ausstellung lenken, so dass diese am Ende der achten Galerie wieder im ersten Saal stehen.
Es beherbergt gigantische Zeichnungen, Gemälde, Collagen und Skulpturen, die im 19. und 20. Jahrhundert entstanden. Mindestens zwanzig Bilder von weltberühmten Künstlern, deren Werke in dieser Sammlung vertreten sind, hängen an den Wänden des ersten Raums. Mich interessierten neben diesen qualitativ hochwertigen Bildern ganz besonders die vielen detaillierten Informationen, mit denen man sich auf die jeweiligen Kunstwerke einstimmen konnte.
Die Schwerpunkte der Sammlung reichen von Werken des Impressionismus und Expressionismus über Kubismus und Surrealismus bis zu abstrakter Kunst. Je nachdem, woran sich die Kunstwerke stilistisch orientieren, ist das Museum mit fünf verschiedenen angeordneten Sälen ausgestattet.
Momentan schmückt eine Reihe berühmter Bilder von Picasso, Pollock, Kandinsky, Wahrhol die Ausstellungsräume. Während die Einzigartigkeit mannigfaltiger Plastiken die Besucher anlockt, beeinträchtigt das mangelnde Arrangement der raffinierten Exponate den Kunstgenuss und somit gleichsam die Schönheit und Attraktivität der Sammlung. Zum Beispiel befindet sich ein Kunstwerk von Fernandez in einem Glaskasten ganz am Ende eines Ganges an der Wand, das gar nicht zu sehen ist, es sei denn, ein Angestellter des Museums erzählt den Besuchern davon, aber leider verfügt es über keine kompetenten Angestellter, die einen in die Geheimnisse der Kunstwerke einweihen könnten.
Zudem gab es da weder entsprechende musikalische Untermalung noch adäquate Beleuchtung in den Räumlichkeiten der Ausstellung.Dennoch würde ich einen Besuch der Ausstellung allen Liebhabern moderner Kunst empfehlen.
Da es mich interessiert zu wissen, was für ein Gefühl Teppichknüpfer mit ihrem Handwerk vermitteln, würde ich mich über einen Besuch in einem Teppichmuseum sehr freuen.
Von Saeedeh Ghazi
Danke für deinen so interessant und anspruchsvoll geschriebenen Text mit den zusätzlichen interessanten Informationen (z.B., dass Kamran Diba Architekt des Museums war), der einem beim Durchlesen noch einmal unseren schönen gemeinsamen Nachmittag im Museum ins Gedächtnis ruft. Ein Besuch im Teppichmuseum würde mich auch interessieren, ein guter Vorschlag! Mal sehen, was unsere Freunde dazu meinen ...
AntwortenLöschenIch bedanke auch mich bei Ihnen für Ihre Bemühungen.Ich bin wirklich in den Genuss vom Deutschlernen gekommen.Das verdanke ich Ihnen!
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